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27.07.2016 17:50 Alter: 5 yrs

Wenn sich Jubiläumsfreude in Angst verwandelt – Amoklauf in München: Unser Brauer Max M. Weber erlebte den Schrecken unmittelbar.


Das große Fest zum 500. Geburtstag des bayerischen Reinheitsgebotes in München sollte ein unvergessliches Ereignis werden, allerdings ganz anders, als geplant: Der Schlappeseppel-Stand war am Freitag, den 22.7. fertig aufgebaut, das Fassbier am Hahn und die ersten Gäste flanierten durch die großzügige Festmeile in der Münchner Innenstadt.


Plötzlich, gegen 18.00 unter den Gästen die ersten Gerüchte: Irgendwas war im Gange, aber man wusste noch nichts Genaueres.


Dann: Ein Amoklauf habe stattgefunden, irgendwo in der Stadt. Große Betroffenheit und Unruhe entstand unter den Gästen. Gleichzeitig kamen schon die ersten Sicherheitskräfte und wiesen Gäste und die Schlappeseppel Brauereimitarbeiter an, sich sofort in Sicherheit zu begeben. Trambahnen, Busse und die U-Bahn standen, der Verkehr brach zusammen, nichts ging mehr.


Unser Team und viele andere Teilnehmer brachten sich in das nahe gelegene Finanzministerium in Sicherheit. Sie mussten dort bis 23.00 Uhr ausharren. Kurze Zeit später wurde der Sicherheitsalarm für die Münchner Innenstadt wieder aufgehoben. Mittlerweile war die Nachricht, dass es einen schrecklichen Amoklauf mit Toten und Verletzten gegeben hatte, Gewissheit. Das Entsetzen über das Attentat mitten in München war grenzenlos. An eine Fortsetzung des Geburtstagsfestes war nicht zu denken.


Die Schlappeseppel Brauer und alle unsere Festhelfer kamen wohlbehalten nach Großostheim zurück, allerdings werden die Ereignisse noch lange im Kopf nachwirken.

Max M. Weber, Diplombrauingenieur

Weitere Infos: http://500jahre-reinheitsgebot.com/


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